FLOW ERLEBEN

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Lustvolles Tun, kein Zeitgefühl. Sich mit Haut und Haar, Herz und Können an etwas hingeben, das “größer ist als man selbst” (Viktor E. Frankl) und dann erleben, wie es ist, wenn man “es” schafft:

”Nichts von dem, was ich vorher gemacht habe, hat sich so gut angefühlt wie das, was ich jetzt tue. Ich kann kreativ sein und es ist extrem
befriedigend, fremden Menschen das Leben durch die eigene Arbeit angenehmer zu machen.”

Sagt ein junger Brite, der einst Lehrer war und heute als Truck-Designer mit Liebe und Holz alte LKW zu originellen Wohnwagen umbaut. Das
Gefühl von Selbstbestimmtheit und tiefer Freude ist jetzt Maßstab dafür, wie das Leben des Mannes aussehen soll. 

Diese schöne Arbeitsplatzbeschreibung passt zum Urbild des Menschen im Flow: Das spielende Kind befindet sich im glückseligen Zustand des Bei-sich-Seins. Und sie mag eine gute Antwort auf jene Fragen sein, die der Psychologe Mihály Csíkszentmihályi im letzten Jahrhundert zum Gegenstand seiner Glücksforschung gemacht hatte: “Was macht ein Leben lebenswert?” Und: “Wo im Alltag, in unserer normalen Erlebniswelt, fühlen wir uns glücklich?”

Jahrzehnte später goss der Wissenschaftler seine Ergebnisse in diesen einen Begriff Flow, fließen – und beschrieb damit eine “optimale Erfahrung”, die sich in einem Spannungsfeld zwischen Herausforderung und Fähigkeiten, Erregung und Kontrolle abspielt und sich dann „spontan und mühelos“ einstellt, wenn alles in Balance ist. Wichtig war ihm die Feststellung, dass dies für alle Handlungen gilt, für die leistungsbezogenen ebenso wie für die absichtslosen.

Das Programm Slow.Flow.Glueck hat kein Ziel. Oder doch: Es lädt Sie ein, Ihren “Flow-Kanal” zu öffnen. Letztlich heißt das auch: genießen. In
diesem Zusammenspiel liegt vielleicht das Besondere. Manche fühlen sich phantastisch. Und sie nennen es Glück.