DIE IDEE

 

Es tut gut, sorgsam mit sich umzugehen. Mit diesem Gedanken ist 2oo5 meine Praxis SecondaVita Prævention in Hamburg an den Start gegangen. Das Thema: Ganzheitliche Gesundheitsprävention. Bei bestehenden seelischen und (chronischen) körperlichen Problemen, beispielsweise im Rahmen von Erschöpfungssyndromen, Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen oder in den Wechseljahren. Und vorbeugend für Gesunde, als Primärprävention.

Das Konzept hat seine Ursprünge in den USA, wurde als Mind Body Medicine (MBM) in den 1970er Jahren an der Harvard University als Bestandteil der Integrativen Medizin etabliert, und Anfang 2ooo nach Deutschland importiert. Die MBM konzentriert sich auf das Zusammenspiel von Psyche, Geist, Körper und Verhalten; darauf, wie emotionale, mentale, soziale und spirituelle Faktoren und wie Verhaltensweisen die Gesundheit beeinflussen. Im Vordergrund der Angebote steht der achtsame Umgang mit Stress. Eine benachbarte Disziplin ist die Psychoneuroimmunologie (PNI), die Aspekte des Erlebens einbezieht und eng mit der Entwicklung der MBM verbunden ist. Mehr geht nicht, finde ich.

Die Kurzform von SecondaVita Prævention lautet damals wie heute: Gesund bleiben, gelassen werden und immer das Alter im Blick behalten.
Seinerzeit wusste hierzulande kaum jemand, was Salutogenese, Resilienz oder Achtsamkeit sind. Es gab viele Fragen, einiges zu erzählen – und noch mehr zu spüren.

Slow.Flow.Glueck ist sozusagen das Destillat meines Portfolios, die Essenz aus

ς gut zehn Jahren Arbeit als Präventologin, Therapeutin für MindBodyMedizin mit dem Schwerpunkt achtsamkeitsbasierte Stressregulation, sowie als systemischer Präventionscoach;

ς mehr als 2o Jahren Qualitätsjournalismus im Wissenschafts- und Medizinbetrieb, mit großartigen Wissenszuwächsen und signifikant ernüchternden Erkenntnissen;

ς unvergesslichen Begegnungen, tief berührenden Gesprächen, verändernden “Lehrgängen”, tollen Impulsen, der einen oder anderen Zäsur;

ς einigem, was uns das Golfspiel lehrt. Denn Rules of Golf are Rules of Life.

Slow.Flow.Glueck als Programm ist außerdem meine Antwort auf “eine Welt im Schlamassel”, um mit Depeche Mode zu sprechen. 

Jenseits von Atemlosigkeit und allem Getöse ist die Praxis der Achtsamkeit ein wirksamer Weg, still zu werden und sich zu verbinden – mit intakter Natur und vor allem mit sich. Um Qualitäten wie (Selbst)Wahrnehmung, Gelassenheit, Selbstfürsorge und Mitgefühl zu kultivieren, die dazu beitragen, “die Wellen, die das Leben uns präsentiert, zu reiten und nicht ständig mit dem Ertrinken zu kämpfen” (Jon Kabat-Zinn). 

Dafür suche ich besondere Resonanzräume und habe bisher drei Gutshäuser im Schlösserland Mecklenburg-Vorpommern gefunden. Alles in, an und um Ludorf, Wesselstorf und Groß Toitin hat mit Wertschätzung zu tun: mit der Kultur des Schönen, Guten und Beständigen. Das versöhnt mit Zeitläuften, lindert den Umgang mit Rissen, Sprüngen, Narben, fördert die Erweiterung der Sichtachsen.

An diesen Ruhepolen geben Rückzug und Innehalten, Müßiggang und Justieren der Gedanken und Sinne den Rhythmus vor. Mit Hilfe von Elementen aus dem weltanschaulich neutralen Stressabbauprogramm MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), aus der Mind Body Medizin, der Traditionellen Chinesischen Medizin, Philosophie und Kommunikation vernetzen Körper, Geist und Seele sich neu und werden durch gutes Essen zusätzlich gewärmt.

All das mit Ihnen zu teilen, darauf freuen wir uns.